Herstellung Glasuren

Das Glasuren herstellen ist eines der schwierigsten und diffizilsten Kapitel, wenn man nicht fertige Klausuren aus einem Katalog bestellen möchte, sondern bestimmte Effekte wie zum Beispiel Kristallisation Uhren hervorrufen möchte. Man muss sich mit den chemischen und physikalischen Gegebenheiten, den Mischungsverhältnis, den Ausdehnungskoeffizienten und vielen anderen Dingen Beschäftigen, um auf der schon mit Mühe hergestellten Form einen guten, ein gutes Ergebnis zu erzielen. Es existieren bereits einige Erfahrungen von namhaften Keramik Lern zu Kristallglasuren, die man sich zu Nutze machen kann und bestimmte Rezepte ausprobieren kann.

Die Glausurbestandteile sind im Keramikfachhandel zu beziehen, das Abwiegen und Mischen der Glasur ist jedem Selbst überlassen und obliegt auch einer großen Gewissenhaftigkeit, da kleine Fehler beim wiegen oder beim sieben der Klausuren zu Unregelmäßigkeiten und zum Verlust des Objektes führen können. Wir mischen eine Basisklausur aus Inhaltsstoffen von denen bekannt ist, dass sie bei guter Brandführung und entsprechender Dicke des Auftragskristalle bilden können.

Die Mischung der Oxide untereinander ergibt eine Vielzahl von Farben , sowohl der Basis als auch der entstehenden Kristalle.

Die Basisglasur ist transparent oder weiß je nach Menge von Zinkoxid im Ansatz. Die Kristalle sind meistens weiß bis silbrig glänzend. Wenn man verschiedene Farben haben möchte, empfiehlt sich der Zusatz von Kupferoxid für grüne bis blaue Farbtöne, Kobalt für dunkelblaue Farbtöne Nickel für hellblau mit silbrigen Kristallen und Eisen für gelbe, bis rote Färbungen.

Auch das genaue abwiegen der einzelnen Oxide ist nicht zu unterschätzen. Hier ist auch eine besonders genaue Dokumentation wichtig. Die Glasur braucht zum Auftrag eine Konsistenz wie geschlagene Sahne. Der Auftrag muss dreimal mit dem Pinsel erfolgen die Innenseiten der Gefäße können mit einer transparenten Glasur ohne Kristallisations-Zusatz glasiert werden, um den Ton wasserdicht zu machen.

Das nebeneinander aufbringen verschiedene farbiger Glasuren kann erstaunliche Effekte bewirken, ebenso wie das Aufbringen von transparenten Nicht-Kristallglasuren zwischen zwei unterschiedlichen Kristallglasuren. Diese Technik kann man sich insbesondere bei den Bildern zur Gestaltung von Flächen und Formen zu Nutze machen. Eine zusätzliche Schwierigkeit beim Malen der Bilder ist die Tatsache, das die Glasuren im Malzustand eine andere Farbe haben als gebrannt.